Spanien hat sich am Montag am Geldmarkt neues Kapital nur zu höheren Renditen beschaffen können.

Insgesamt habe das Euro-Land 4,7 Milliarden Euro aufgenommen, teilte das spanische Finanzministerium am Montag in Madrid mit.

Mit einer zwölfjährigen Anleihe wurden 3,509 Milliarden Euro aufgenommen, mit einer 18-monatigen Anleihe wurden 1,150 Milliarden Euro erzielt.

Die Rendite bei dem zwölfjährigen Papier stieg allerdings auf 2,770 Prozent. Bei einer vorherigen Auktion hatte sie noch bei lediglich 2,128 Prozent gelegen. Die Auktion war 1,6-fach (zuvor 2,4-fach) überzeichnet. Bei dem 18-monatigen Geldmarktpapier stieg die Rendite auf 3,364 (2,436%). Die Auktion war zweifach (3,5-fach) überzeichnet.

Die zuletzt stark wieder aufgekommenen Gerüchte um eine mögliche Restrukturierung von griechischen Schulden hatte auch die Renditen von spanischen Anleihen am Sekundärmarkt nach oben getrieben.

(dpa-AFX)