In Valencia steht das Volksfest Las Fallas, das charakteristische Feuerfest und Zeichen für den Frühlingsbeginn, vor der Tür und hält in der Stadt an der Turia Einzug und verwandelt sie. Der Lärm, die Mascletàs (Böllerfeuerwerke), die Feuerwerke, die Straßenumzüge und die Falleros (Mitglieder der Fallasgruppen) nehmen die Straßen der Stadt ein, die jedes Jahr zu Ehren des heiligen Josef dieses Fest organisiert. Bei dieser Verwandlung der Stadt helfen auch die Fallas, Figuren aus Pappmaché, denen es nicht an Ironie, Satire und Sarkasmus fehlt, und die das Erscheinungsbild von Hunderten von valencianischen Städten und Dörfern seit dem Tag der Plantá (Aufstellung der Figuren) verändern.
Die Fallas sind der tiefgreifendste Ausdruck von Tradition und Gefühlen eines Volkes. Daher leben die Valencianer die Fallas, ihr international bekanntestes Fest, besonders intensiv. Es sind Feierlichkeiten, in denen das reinigende Feuer zu Beginn des Frühjahrs das Schlechte und Negative des abgelaufenen Jahres verschluckt.

Der Ursprung des Festes ist auf der Straße. Vor vielen, vielen Jahren verbrannten die Innungen vor den Türen ihrer Werkstätten unbrauchbares Gerümpel und Holzleisten zusammen mit den Parots, einer Art Fackeln, mit denen sie sich im Winter Licht machten. Mit der Zeit verwandelten sich diese Gebilde in die heutigen Ninots (Puppen in menschenähnlicher Gestalt). Und gerade die Ninots sind es in der heutigen Zeit, die den Fallas durch ihre Aussagekraft einen tieferen Sinn verleihen. In der Nacht des 15. März beginnt die Plantà, der Moment, in dem die Falleros und Künstler arbeiten, damit die Monumentos (Figuren) am Morgen des 16. März fertiggestellt sind.

Die Castillos (spezielle Feuerwerksgebilde am Himmel) und Feuerwerke erleuchten den valencianischen Himmel ab dem 15. März. Die Allee La Alameda ist der Ort, an dem die Castillos abgefeuert werden und die in der Nacht des 18. März mit der Nit de Foc (Feuernacht), einer weltweit einzigartigen Pyrotechnikshow, ihren Höhepunkt erreichen.

Falleras y Falleros sind die Protagonisten einer weiteren wichtigen Veranstaltung: die Blumenspenden für die Virgen de los Desamparados (Heilige Jungfrau der Schutzbedürftigen). Alle Fallaskomissionen marschieren von ihren Stammsitzen aus bis zur Plaza de la Virgen, wo das beeindruckende Gewand der Schutzpatronin der Stadt mit den Blumengedecken der Falleras gefertigt wird.

Aber wie alles Andere, so hat auch das Gute ein Ende und genau dies wissen auch die Valencianer. Am 19. März brennen alle Fallasmonumente, zu erst die der Kinderfallas und danach die der Erwachsenen. Die Verbrennung Cremà beginnt um 22:00 Uhr mit der Verbrennung der kleinen Monumente. Zwei Stunden später verschlingen die Flammen -einer nach der Anderen- die restlichen Fallas. Die Falla vom Rathausplatz ist die Letzte, und dieser enorme Scheiterhaufen ist es, der jedes Jahr das Ende der Fallas verkündet.

Der Lärm, die Mascletàs (Böllerfeuerwerke)
Bei dieser Verwandlung der Stadt helfen auch die Fallas, Figuren aus Pappmaché, denen es nicht an Ironie, Satire und Sarkasmus fehlt, und die das Erscheinungsbild von Hunderten von valencianischen Städten und Dörfern seit dem Tag der Plantá (Aufstellung der Figuren) verändern.
Bei dieser Verwandlung der Stadt helfen auch die Fallas, Figuren aus Pappmaché, denen es nicht an Ironie, Satire und Sarkasmus fehlt,