Nach umfangreichen Ermittlungen durch das Untersuchungsgericht in Denia (Juzgado de Instrucción N° 2, Denia) stehen die Fakten fest. Janette Vehse, die sich selbst als Juristin bezeichnet, aber weder deutsche Rechtsanwältin, noch spanische Abogada ist, war mit einer Erbabwickung in Denia betraut und hatte dazu von dem in Deutschland lebenden Erben eine Generalvollmacht erhalten. Diese Vollmacht missbrauchte sie, so das Ermittlungsergebnis, um in mehreren Beträgen insgesamt rund 22.000,— Euro aus dem Erbe in ihre eigene Tasche abzuzweigen. Die Staatsanwalt Benidorm wertet dies in der Anklageschrift vom 2. Februar 2017 (AZ 0002387/2015) als „fortgesetzte Veruntreuung“ und fordert eine Haftstrafe von 2 Jahren und 4 Monaten für Janette Vehse. Das Eröffnung des Hauptverfahrens wurde vom Gericht (Gerichtsnummer 03063-43-1-2015-0008170) angeordnet. Ein Termin für die mündliche Verhandlung steht noch nicht fest.

 

Quelle: Harald Wolff Geschäftsführer Solvida

Vehse Anklage geschwärzt

Vehse Einleitung Hauptverhandlung geschwärzt